Der Interviewprozess wirkte insgesamt sehr starr und unpersönlich. Es fühlte sich eher wie ein formaler Ablauf an als wie ein echtes Gespräch. Man hatte den Eindruck, dass Kandidaten eher durch einen Prozess geführt werden, statt wirklich einbezogen zu werden.
Zwischen den kommunizierten Zielen und dem tatsächlichen Eindruck bestand eine deutliche Diskrepanz. Wachstum wird zwar betont, aber gleichzeitig scheint der Fokus stark darauf zu liegen, bestehende Strukturen beizubehalten. Dokumentation spielt offenbar eine größere Rolle als echte Weiterentwicklung oder Veränderung.
Die Position wird als „senior“ beschrieben, die Erwartungen passen dazu jedoch nicht wirklich. Es wirkt so, als sei weder echte Eigenverantwortung noch Unabhängigkeit gewünscht. Gleichzeitig besteht eine gewisse Zurückhaltung gegenüber Kandidaten, die Dinge hinterfragen oder aktiv verbessern möchten.
Auch die organisatorische Ausrichtung blieb unklar. Das wirft die Frage auf, warum überhaupt eine Senior-Rolle ausgeschrieben wird, wenn diese Person weder Strukturen mitgestalten noch Einfluss nehmen soll. Insgesamt entsteht der Eindruck einer stark top-down geführten Organisation mit begrenztem Spielraum für echten Impact.