Pros
Mit fällt leider nichts ein
Cons
Im Kundensupport von Unitymedia werden die Telefonisten gezwungen am Arbeitsplatz sitzen zu bleiben und jede Tätigkeit (auch Pausen/Toilettengänge) über ein elektronisches System zu erfassen. Wenn man zu lange braucht beim Telefonieren oder Nacharbeite (Dokumentation) wird mächtig Druck gemacht. Ich habe persönlich mitbekommen, wie einem Mitarbeiter vone inem "Teamleiter" verboten wurde auf Toilette zu gehen, obwohl dieser schon darum bettelte. Der Teamleiter sagte nur "(..) selbst mein 5-jähriger Sohn kann es länger halten." Der Mitarbeiter musste dann bis zum Feierabend am Arbeitsplatz sitzen bleiben. Es gibt keinen Betriebsrat. Die Angestellten schrecken vor der Bildung eines Betriebsrates zurück, da es bereits mehrere Kündigungen gab, nachdem Mitarbeiter angedeutet haben einen BR gründen zu wollen. Beim Einstellungsgespräch werden Prämien und Sondervergütungen versprochen, die nicht existieren. Arbeitszeitenvereinbarungen werden nicht eingehalten (häufige Wochenenddienste, teilweise 12 Tage in Folge ohne freien Tag, etc..) Dienspläne werden oft nur kurzfristig bereitgestellt. Festgelegte Pausenzeiten werden teilweise nicht eingehalten (Pausen werden bei Belieben auf kurz nach Arbeitsbeginn oder kurz vor Schichtende verlegt, um Call-Volumen zu bedienen). Die Tätigkeit wird versätzlih fälschlich als "Gemischte Tätigkeit" deklariert, obwohl nur am Bildschirm gearbeitet wird. So umgeht der AG die Pflicht den Richtlinien für Arbeitsschutz an Bildschirmarbeitsplätzen, insbesondere die Bildschirmarbeits-Unterbrechungen.