Kontakt erfolgte gleichzeitig, ich betone, gleichzeitig von 2 Recruitingfirmen und von Workday direkt. Man versicherte mir jeweils von der anderen Seite, dass man nichts miteinander zu tun hätte. Nach dem man mir lang und breit „vorgelesen“ hat, was die Firma macht und dabei einen Haufen Anglizismen verwendete (die der Recruiter wahrscheinlich selbst nicht verstanden hat), wurde ich nach meinen Vorkenntnissen und den typischen Lebenslauffragen befragt. Da ich 20 Jahre Vertriebserfahrung im deutschen Mittelstand (war für die Stelle geforderte) habe, waren die Fragen sehr einfach zu beantworten. Man sagte mir, dass mein Profil sehr gut passen würde und man würde sich wieder melden. Der/Die Anruf(e) kam(en) jeweils mit dem Hinweis, dass meine durchschnittliche Dealgrösse nicht passen würde und man deshalb den Prozess nicht fortsetzen möchte (Darüber lässt sich streiten, aber aufgrund der Tatsache, dass ich 20 Jahre Erfahrung im deutschen Mittelstand habe (bei einem Anbieter mit über 100.000 Kunden im deutschen Mittelstand) und Workday ja noch kaum im deutschen Mittelstand vertreten ist, sind die Ziele von Workday nett gesagt ambitioniert)
Kurios war, dass sich alle 3 Recruiter am gleichen Tag meldeten bzgl. der Absage. Man könnte darüber hinwegsehen, wenn Workday nicht Software genau für diesen Bereich verkaufen würde. Vielleicht sollte man das Recruiting Tool mit End-to-End Verknüpfung einfach mal beim Recruiting Team implementieren. Es kann Zufall sein, dass sich alle 3 gleichzeitig gemeldet haben, es ist aber zumindest kurios und nicht vertrauenserweckend, wenn ich überlege, dass ich meine sensiblen Bewerbungsdaten an eine Firma herausgebe.